Personenbetreuung als Lebensbegleitung

 

 

Kategorie: Blog 

Personenbetreuung als Lebensbegleitung



Einleitung

Die 24-Stunden-Betreuung hat sich zu einem unverzichtbaren Segment im gesamten Pflege- und Betreuungssystem in Österreich etabliert. Dadurch haben viele Menschen die Möglichkeit, trotz Hilfsbedürftigkeit ihren Lebensabend zu Hause verbringen zu können. Die Beiträge in diesem Blog sind als Anerkennung für die wertvolle Arbeit, die Ihr als BetreuerInnen leistet, gedacht. Zusätzlich zum fachlichen Können, das sich die Betreuten von euch erwarten, seid ihr ganz intensiv auch als Mensch gefragt. Allein die Tatsache, dass ihr rund um die Uhr anwesend seid, unterscheidet euch maßgeblich von allen anderen Berufsgruppen im sozialen Bereich. Es ist an der Zeit, die Personenbetreuung als ein eigenes Berufsbild zu etablieren. Durch die Beziehung und Vertrautheit, die mit den betreuten Personen entstehen, erfüllt ihr auch die Rolle als BegleiterInnen von Menschen, die auf die Hilfe anderer angewiesen sind. In diesem Blog ist es mir ein Anliegen, einmal zu einem vertieften Verständnis für das Alter beizutragen, zum anderen Hintergrundinformationen zu geben, die Euch in der Rolle als BegleiterInnen helfen können.

Im Blog „Altwerden braucht Mut“ finden sich interessante Einblicke zum Thema Alter.
In diesem Blog liegt der Schwerpunkt auf dem Wissen und Können, das Euch in der Rolle als BegleiterInnen nützen mag. Prinzip Menschlichkeit. Joachim Bauer kommt, wie viele andere Gehirnforscher, Soziologen, Psychologen usw., zu dem Schluss, dass wir auf soziale Resonanz angelegte Wesen, wie er es sagt, „für gelingende Beziehungen konstruiert“ sind (Buch: Joachim Bauer; Prinzip Menschlichkeit; Warum wir von Natur aus kooperieren, Wilhelm Heyne Verlag, 2008). Er untermauert seine These durch die Beobachtung, dass die sogenannten Glückshormone nur dann ausgeschüttet werden, wenn Menschen miteinander kooperieren, wenn:

 

  • Wertschätzung
  • Wohlwollen
  • Akzeptanz
  • Anerkennung
  • Vertrauen und
  • Verbundenheit gelebt und erlebt werden.

 
Gute Beziehungen tragen überall, sei es im Privaten oder in der Berufswelt, zum Wohlbefinden bei und erleichtern natürlich auch den Betreuungsalltag.
Jede Arbeit macht mehr Spaß, wenn man sie beherrscht, wenn man die erforderlichen „Muskeln“ stärkt und entwickelt.

 

 

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